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FC-Aufmarsch am 26. Januar in Wolfsburg
Servus Buben und Madels,
tja, was für ein Wochenende in der Metropole Niedersachsens, der grünen Lunge im
Norden, der Autostadt Wolfsburg (WOB).
Schon auf der letzten Teilstrecke von Hannover hinein nach WOB fiel es mir wie
Schuppen von den Augen. Blühendes Leben, Großstadtflair, ein Hain zum
Wohlfühlen….
… als das würde sich mir nicht bieten
Aaaber: Fürs Erste imponierte die Autostadt Wolfsburg mit seinen großzügig und
feudal an gelegten Bauten. Das konnte selbst das Schneetreiben nicht wegwischen.
Bernd und JJ waren übrigens mein Sicherheitsgeleit und Empfangskommitee am
Bahnhof, von dem es erst einmal Schnurstracks in die nächste Pizzabude zum
Krafttanken ging.
Noch einen grünen Feuerlöscher der Marke Becks hinterhergeschoben und ich war
bereit zu allen Schandtaten. Die wurde erst einmal durch eine gähnende Leere und
einer Art Lagerkoller in der großen Empfangshalle (?) der Autostadt gebremst.
Draußen war es durch den eisigen Wind bitter kalt und drinnen wollte (noch)
keine Wärme aufkommen. Aber der FC und andere Fans sammelten sich so langsam zur
Gruppenstärke.
In großer Runde wurden dann auch die liebevoll hergerichteten Banner (klasse
Arbeit Yvonne) bestaunt und von jedem handsigniert.
20 Minuten vor dem Auftritt ging es dann wieder raus in die weite Welt. Ein
Livrierter der Ordnungsmannschaft meinte nämlich, sich wichtig machen zu müssen,
und beäugte misstrauisch diese beiden drei bis vier Meter langen Tapetenstücke.
Da hätte man ja auch einigen Schaden mit anrichten können...
Aber weiter im Text. Draußen angekommen erblickten wir die Arena. Eine kleine
Eislauffläche, ein Glaskasten für die Künstler auf der einen und eine Tribüne
auf der anderen. Schnell wurde ein leeres Fleckchen auf dem Tribünchen besetzt
und in Zweierreihen hintereinander warteten wir gespannt auf die große Show.
Mit Lichteffekten und einer Nebelkanone wurde dann das Spektakel angekündigt.
Und wer sonst außer Kati hätte – zumindest aus unserer Sicht – den Reigen der
gesanglichen Kunstwerke beginnen können.
Frozen von Madonna war es, und von mir aus hätte Kati im Verlauf der Show (die
leider nur eine knappe halbe Stunde dauerte) weiter singen können. Aber da gab
es halt auch noch Mike Leon Grosch, der wohl namentlich das eigentliche
auserkorene Zugpferd der VW-Oberen war. Aber nun gut. Jedem nach seiner façon
Im Duett mit Kati bei dem Song One zog er auf jeden Fall deutlich den Kürzeren.
Klassischer Fall von Fehlbesetzung für den Part von Bono. Aber für Kati ist das
Ding auch nicht soooo maßgeschneidert. „The way you make me feel“ als letzter
Soloact unsere favorisierten blonden Künstlerin
ließ aber wieder Wäme in die teilweise angefrorenen Gliedmaßen kriechen.
Für einen Eklat aber irgendwie auch für eine lustige Anekdote sorgte zuvor noch
eine rüstige Mitvierziegerin (schätze ich mal). Als die hintere Reihe unsere
Phalanx das Banner in die Höhe hielt, stürmte diese Person wie ein Derwisch und
hinterrücks auf die Barriere zu und haute Carmen mit einem Oberarmschlag das
Banner aus den Händen. „Ich will auch was sehen“ war ihre kurze aber
aussagekräftige Begründung. Man könnte meinen, dass eine höfliche Frage
ihrerseits zum selben Resultat geführt hätte.
Aber weiter geht’s. Auf der Brücke, die eine eben solche von der Tribüne zum
Areal des Glaskastens darstellte, wagten wir dann einen neuen Anlauf mit dem
Banner. Mit Erfolg. Keine Amokläufer mehr, die uns bei unserem Vorhaben
sabotierten.
Und so lustig die Show mit den Eiskunstläufern als Beiwerk auch war, so schnell
war sie auch wieder vorbei. Also ab zum Backstageausgang. Zumindest für die eine
Hälfte. Ich schritt mit Franzi, Sylvia, Bernd und ? (Namen vergessen
)
in Richtung Hotel, dass sich günstigerweise nur einen Katzensprung von der
Showbühne befand.
Dort angekommen wurden wir empfangen wie die „großen“. Naja, nicht ganz, aber
wir wurde „reingebeten“, durften uns in der Lounge platzieren und warteten auf
Kati.
Also sie ENDLICH kam haben wir uns kurz günstiger hingepflanzt. Kati offerierte
uns einen Drink auf ihre Kosten („ich bin nicht reich, aber ich habe
Wertcoupons“
).
Und nun kommt der Grund, warum sich die Reise ins Nirvana (sorry Beate
)
so gelohnt hat: Kati war so natürlich, so offen, einfach herrlich. Knapp zwei
Stunden war sie für uns und zwei Nachwuchsmember da und beantwortete alle Fragen
natürlich offen. Danach wurden noch Fotos geschossen und dann musste sie leider
zu den Proben für ihren Swing-Auftritt. Diese Probe bestand für Kati aus dem
Lied „Fever“. Bernies „Haare“ sträubten sich gen Himmel, genau wie bei mir.
Genau ihre Tonlage, genau ihr Lied.
Aber wir verließen den „Olymp“ auch recht schnell. In der Folge kamen sich
einige FC-Mitglieder noch bei einem Drink ihrer Wahl näher, aber das tut hier
nichts mehr zur Sache.
Der Ausflug nach WOB war, zumindest für mich, auf jeden Fall eine Reise wert
Alleine schon, um Franzi, Sylvia, Bernie, JJ, Carmen, etc. und Co. wieder zu
treffen.
Ich empfehle mich
Gruß
Michi
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