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Als
Sportjournalist liebe ich es zu schreiben. Und gerade bewegende Momente und
Eindrücke entfachen bei mir immer eine „Schreibwut“.
In diesem Fall fällt es mir aber ein bisschen schwer. Denn für die Superlative,
die wir im Schlachthof erlebt haben, wurden die passenden Worte noch nicht
erfunden.
Ich bediene mich da immer gerne des Begriffs: Weltklasse!
Um mal einen Faden in den Ablauf zu bringen fange ich am besten ganz vorne an.
(alles aus meiner Sicht geschrieben). Dann klappt es auch eigentlich immer mit
dem automatischen Schreibdrang
Gut, nach neun Stunden mehr oder weniger harter Arbeit hastete ich gegen 18 Uhr
schleunigst ins Auto mit Ziel U-Bahnstation „Alte Heide“, um mich von da aus in
Richtung Schlachthof chauffieren zu lassen. Nach einem kleinen Fußmarsch stand
ich dann endlich vor dem am Ende himmlischen Ort, dem Schlachthof.
Es dauerte etwas, bis ich die Gruppe um Franzi, Beate, Sylvia und Jörg
ausgemacht hatte, was aber wenige an den Menschenmassen lag, als viel mehr
daran, dass sie das Quartett schon strategisch günstig vor der Eingangstür
postiert hatte.
Ein kurzes vorstellen, ein kleiner Smalltalk und wenig später war Einlass. Die
Location verwunderte doch etwas. Erinnerte mich ein bisschen an Oktoberfest
Stimmung. Bierbänke und Tische, dafür natürlich kleiner und ein wenig „nobler“.
Zielstrebig visierten wir einen Tisch genau vor der Bühne an und besetzten den
Platz unter anderem mit den 19348234832 Sachen, die Sylvia aus ihrem
Zauberrucksack rauskramte
Uns wurde aber sofort bewusst, dass wir einen Glücksgriff getan hatten, denn vor
uns aus der Bühne hatten zwei Mikrofonständer ihren Platz. Sherlock Miguelo
kombinierte sofort scharf: Das ist der Hauptplatz für Kati und Alex.
Die beiden machten vor dem ersten Ton glücklicherweise einen Gang durch den
Saal, begrüßten dabei die zahlreichen Familienangehörigen und Freunde und gaben
auch erste Autogramme. Franzi und Sylvia wurden freundlich gedrängt, ein
Lebenszeichen vom Fanclub abzugeben – mit Erfolg.
Zwar kamen Kati und Alex noch nicht an unseren Tisch, dafür aber der Vater, der
uns unfassbar herzlich begrüßte und sich ein wenig Zeit für uns nahm (Marek,
einen herzlichen Dank dafür von uns allen)
Und nun lasse ich Musik sprechen. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass
Ingo & The Illuminators absolute Profis sind. Die Band im Einzelnen: Sänger und
E-Gitarrist Ingo Sandhofen (schrieb unter anderem einen Song für Christina
Stürmer (auch wenn es nicht veröffentlicht wurde)), Drummer Andreas Keller (Ein
Zitat aus der „Süddeutschen Zeitung“ dürfte als Qualitätsbeweis genügen >>>
"Andreas Keller ein Magier an den Trommeln!"), Christof von Haniel am Keyboard
(momentan fester Bestandteil der Volksmusikgurus „Schürzenjäger“) und Bassist
Andi Bauer (ein richtiger Könner seines Fachs).
Zu Kati und Alex brauche ich ja wohl nicht viel zu sagen. Außer, dass Kati wie
immer hinreißend aussah. Alex natürlich auch, aber ich als bis dato mehr
Kati-Fan habe meinen Blick natürlich zu erst auf meine Favoriten gerichtet
Die Songreihenfolge habe ich leider nicht mehr ganz im Kopf. Aber jedes Lied war
der absolute Hammer. Entweder, weil die Band durch ihre absolute
Instrumentenbeherrschung handgemachte Mucke vom Feinsten präsentierte, oder weil
Kati und Alex durch ihre Stimmen (nicht nur) bei mir ein permanentes
Glücksgefühl erzeugten.
Hinzu kommt, dass vor geschätzten 200-250 Fans im wohl ausverkauften Saal eine
familiäre Stimmung herrschte. Das war auch ein Verdienst von Ingo Sandhofen, der
das Publikum zu einem Bestandteil des Auftritts werden ließ.
So, nun aber zu unseren beiden Heros.
Der absolute Hammer war für mich die Performance von Alex mit dem Song „Hurt“.
Wer ist Christina Aguilera frage ich mich seit dem!??!?! Und seit dem muss ich
auch sagen, dass Alex’ Stimmenvielfalt echt mal allererste Sahne ist.
Kati stand ihrer kleinen Schwester nur um winzige Nuancen nach. Denn auch ihr
Solo-Song „Unfaithful“ von Rhianna war meiner Meinung nach um Längen besser als
das Original. (Hui, bei dem Gedanken an ihren Solo-Auftritt hat mich glatt eine
Gänsehaut erwischt
)
Was für mich verblüffend war, mit welcher Selbstverständlichkeit die beiden
„Küken“ mit den „alten Hasen“ im Einklang waren. Man hätte denken können, dass
alle zusammen schon seit Dekaden die Hallen in ganz Deutschland zum Rocken
bringen.
Rockmusik war auch der Hauptbestandteil bei der Musikauswahl. Und da reichte es
von Balladen bis zu alten Klassikern. Und auch vor Ingo ziehe ich meinen Hut,
denn auch er brillierte Gesanglich und wurde dabei fast immer von den beiden
Super-Schwestern im Background begleitet.
Mit ihren Tanzeinlagen und ihrem blinden Verständnis war es eine Augenweide, den
beiden zuzuschauen. Und ich kann mir an dieser Stelle einen kleinen Seitenhieb
auf Monrose nicht verkneifen. Wenn Senna, Bahar und Mandy nur zehn Prozent von
der Aktivität zeigen würden, die Kati und Alex an den Tag gelegt haben, dann
wäre Monrose gleich mal um ein paar Hundert Prozent besser.
Nach mehrmaligen Zugaben bildete „Lady Marmalade“ den Abschluss. Und Kati und
Alex rockten noch einmal den ganzen Saal. Selten sind die Minuten bei einem von
mir besuchten Konzert so schnell verflogen. Ich hätte noch Stundenlang zuschauen
und zuhören können.
Das eigentliche Highlight sollte aber noch folgen. Denn es war abgemacht, dass
Kati und Alex nach dem Auftritt an unseren Tisch kommen, aber vorher stand noch
ein Jubelarie der zahlreichen Freunde und Verwandte an. So dauerte es gefühlte
zwei Jahre, bis Kati und Alex endlich an unserem Tisch angelangten. Aber die
Offenheit, die Herzlichkeit und das Interesse, das sie uns entgegenbrachten, war
überwältigend.
Darüber könnte ich jetzt noch einmal mehrere tausend Zeichen schreiben, aber das
kann man viel besser erzählen als schreiben. Und ein jeder bei uns erlebte
diesen hautnahen Kontakt anders.
Dass es noch Autogramme und Fotos gab, ist selbstverständlich. Und eine
herzliche Umarmung von Kati noch dazu.
So verließen wir am Ende (fast) als Letztes, noch nach Kati, Alex und der
Familie den Schlachthof.
Aber Franzi, Sylvia, Beate, Jörg und ich waren uns sicher, dass dieser Abend
wohl für lange Zeit nicht zu toppen ist. Es war einfach überragend, oder wie ich
halt sagen würde: Weltklasse!!!!!
Ich für meinen Teil weiß seit gerade eben mehr denn je, dass sich das Interesse
für die Künstlerin Kati schon jetzt mehr als gelohnt hat. Und noch mehr weiß
ich, dass sowohl Kati als auch Alex auf Bühnen, CDs, ins Radio, einfach überall
hingehören.
Denn ihre von Gott gegebene, musikalische Gabe, ist etwas ganz besonderes.
Ich danke Kati, Alex, Ingo und Band, dem Ehepaar Zinkiewicz, sowie den
anwesenden FC-Mitgliedern von ganzem Herzen für einen wunderschönen, tollen,
unvergesslichen Abend.
In diesem Sinne
Liebste Grüße
Ein immer noch sichtlich gerührter Michael
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